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~ Akademie der führenden Technologien

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Kategorien-Archiv: 1- News

Laser in die Produktion – Fraunhofer IWS Dresden auf der Subcontracting der Hannover-Messe (19. – 23. April 2010)

29 Montag Mär 2010

Posted by ADFT in 1- News, 4- Stahl (News)

≈ Ein Kommentar

Dr. Ralf Jaeckel, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

25.03.2010 16:39
Roboterbasierte Laseranlage zum Härten und Auftragschweißen:  Härten eines Spritzgusswerkzeuges
Roboterbasierte Laseranlage zum Härten und Auftragschweißen: Härten eines Spritzgusswerkzeuges
Foto: Fraunhofer IWS Dresden
Scanneroptik "LASSY" an einem Roboter mit einem  Hochleistungsdiodenlaser zum Härten von Turbinenschaufeln  (Verschleißschutz)
Scanneroptik „LASSY“ an einem Roboter mit einem Hochleistungsdiodenlaser zum Härten von Turbinenschaufeln (Verschleißschutz)
Foto: Fraunhofer IWS Dresden
Die Entwicklung von Lasertechnologien, deren Integration in Fertigungsprozesse und Prozessketten sowie die Entwicklung der dazugehörigen Systemkomponenten sind Kernkompetenzen und Forschungsschwerpunkte des Fraunhofer IWS Dresden. Das Laserhärten, -fügen und -auftragschweißen sind Technologien, die sich in der industriellen Praxis bereits etabliert haben. Das Fraunhofer IWS bietet mit der von ihm entwickelten Systemtechnik die Möglichkeit, komplizierte Prozesse einfach zu überwachen und den Erfordernissen der jeweiligen Applikation anzupassen. Die Prozess- und Systemtechnik aus dem Fraunhofer IWS trägt damit zur Qualitätssicherung und -dokumentation des gesamten Produktionsprozesses bei.
Mit den vom Fraunhofer IWS entwickelten Komponenten zum Laserauftragschweißen werden den Anwendern Werkzeuge in die Hand gegeben, die höchste Präzision und Modularität in der Anwendung bieten.

Das Härten zur Erhöhung des Verschleißwiderstandes oder der Festigkeit ist ein Standardverfahren für Maschinen- oder Fahrzeugbauteile aus Stahl oder Gusseisen. Umschmelz- und Legierverfahren finden für andere metallische Werkstoffe ihren Einsatz, um die Standzeiten belasteter Bauteilbereiche zu verbessern. Stets steht die Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit der Produktionsprozesse im Vordergrund, insbesondere bei der Neuinstallation von Anlagentechnik. Um das Härten, Randschichtlegieren und Umschmelzen erfolgreich, zuverlässig und nachvollziehbar ausführen zu können, sind zusätzlich zum Laser systemtechnische Regelkomponenten notwendig.

Das Fraunhofer IWS präsentiert genau solche, bis zur Produktreife entwickelte Regelsysteme. Eine ganze Reihe von Systemkomponenten, die kundenspezifisch für die jeweilige Aufgabe ausgewählt und angepasst werden können, entstanden in den letzten Jahren. Angetrieben durch Kundenanforderungen und vielseitig einsetzbar wird deren Entwicklung stets weitergeführt.

Ein entsprechend der Nutzung variabel angepasster Software-Regler „LompocPro“ bildet die Basis der Regelsysteme. Je nach Anwendungsfall können Temperaturerfassungssysteme verschiedener Art angeschlossen werden. Die Sonderentwicklung „E-MAqS“ ist ein kamerabasiertes Temperaturerfassungssystem, welches für anspruchsvolle Temperaturmessaufgaben in Frage kommt und als vergleichsweise preiswerte Alternative zu herkömmlichen Thermografiesystemen entwickelt wurde. Der Messbereich beginnt bei etwa 600 °C, die maximale Meßfrequenz beträgt derzeit 220 Hz. Mit einem eigens dafür entwickelten Kalibrierstrahler können sehr schnell Anpassungen der Kennlinien an verschiedene Laseroptiken vorgenommen werden. Für Hochgeschwindigkeitsprozesse enthält der Systembaukasten das schnelle Pyrometer „E-FAqS“. Dieses Gerät ist in der Lage, mit Abtastzeiten von weniger als 100 µs Temperaturen ab etwa 160 °C zu erfassen. Während „E-MAqS“ bisher vorwiegend beim Laserstrahlhärten eingesetzt wird, kommt das wesentlich schnellere „E-FAqS“ inzwischen mehrfach in industriellen Anlagen zum Weichlöten zum Einsatz.

Um unter anderem beim Härten flexibel auf verschiedenste Bauteilgeometrien reagieren zu können, haben die Forscher des Fraunhofer IWS Dresden das dynamische Strahlformungssystem „LASSY“ entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Schwingspiegeloptik, die es erlaubt, den Laserstrahl quer zur Behandlungsrichtung aufzuweiten. Die Energieverteilung im Laserstrahlfleck wird dabei gleichzeitig an nicht konstante Wärmeableitungsbedingungen angepasst. Damit gelingt es zum Beispiel, eine gleichmäßige Härtetiefe trotz lokal unterschiedlicher Bauteildicke zu erzeugen. Damit bieten sich Einsatzmöglichkeiten von der Einzelfertigung bis zur Großserienproduktion.
Ergänzt wird der Baukasten von Systemen für die Laserrandschichtveredelung durch ein Monitoring-System zur Strahlanalyse für große Laserstrahlflecken. „LasMon“ dient der Analyse und damit Qualitätskontrolle von Laserquellen und Laseroptiken, als Justagehilfe z. B. für Strahlformungen und Roboter TCP sowie als Grundlage für die Simulation der Wärmeleitung bzw. des Laserhärteprozesses.

Lasertechnische Beschichtungsverfahren besitzen eine Schlüsselposition in modernen Fertigungs- und Instandsetzungsprozessen der Luftfahrtindustrie, der Energieerzeugung sowie des Formen- und Werkzeugbaus. Für die Oberflächenfunktionalisierung, Reparatur und Designänderung von langlebigen und komplexen Baugruppen und Werkzeugen sind leistungsfähige Strahlwerkzeuge gefragt, die unterschiedliche Werkstoffe schmelzmetallurgisch als Schicht auftragen oder zu Strukturen formen können. Die konstruktiv vorgegebene Gestalt der betreffenden Bauteile erfordert dabei oftmals einen schweißtechnischen Werkstoffauftrag an sehr engen und tiefliegenden Stellen sowie an schwer zugänglichen Innenflächen. Die besonderen Herausforderungen an die benötigten Laseroptiken und Bearbeitungsköpfe ergeben sich zum einen aus der Forderung, reproduzierbare Auftragschweißungen auch in schlecht erreichbaren Zwangslagen zu realisieren. Gleichzeitig ist typischerweise auch eine Richtungsunabhängigkeit der Zufuhr des Schweißgutes gefordert.

Das Fraunhofer IWS Dresden präsentiert die zur kontinuierlichen Pulver- oder Drahtzufuhr entwickelten COAX-Bearbeitungsköpfe. Mit diesen im Fraunhofer IWS entwickelten Komponenten werden den Anwendern ausgereifte Werkzeugen für die Praxis des Auftragschweißens in die Hand gegeben. Mehr als 70 solcher Systeme des Fraunhofer IWS haben in den letzten 10 Jahren weltweit den Weg in die industrielle Produktion oder auch in die Forschung gefunden.

Durch die Integration des Laserhärtens oder -auftragschweißens in die Prozesskette können Produktionskosten gesenkt und Fertigungsabläufe zeitlich gestrafft werden. Die Art und Weise der Lasertechnologieintegration kann sehr unterschiedlich erfolgen und hängt von den Prozesserfordernissen und den produktionstechnischen Rahmenbedingungen ab. Das Fraunhofer IWS unterstützt die Industrie bei der Konzeption, Auslegung und Inbetriebnahme der erforderlichen Anlagentechnik sowie bei der Technologieentwicklung und Mitarbeiterschulung.

Besuchen Sie uns auf der HANNOVER MESSE vom 19. – 23. April 2010 in der
Halle 5, Stand E29.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28

Dr. Steffen Bonß (Systemtechnik Laserhärten)
Telefon: (0351) 83391 3201
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: steffen.bonss@iws.fraunhofer.de

Dr. Steffen Nowotny (Systemtechnik Auftragschweißen)
Telefon: (0351) 83391 3241
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: steffen.nowotny@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jäckel (Öffentlichkeitsarbeit)
Telefon: (0351) 83391 3444
Telefax: (0351) 83391 3300
E-mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Internet: http://www.iws.fraunhofer.de
und http://www.iws.fraunhofer.de/presse/presse.html

Weitere Informationen:
http://www.iws.fraunhofer.de
http://www.iws.fraunhofer.de/presse/presse.html

Bakterien produzieren Sauerstoff – sogar ohne Licht

29 Montag Mär 2010

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Dr. Manfred Schloesser, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie

24.03.2010 20:00
Versuchsaufbau, mit dessen Hilfe das Puzzle gelöst wurde: Sensoren  zeigten die Konzentrationen von Stickstoff, Sauerstoff und anderer  Stickstoffverbindungen an und Leitungen führten Probenmaterial direkt  zum Massenspektrometer.
Versuchsaufbau, mit dessen Hilfe das Puzzle gelöst wurde: Sensoren zeigten die Konzentrationen von Stickstoff, Sauerstoff und anderer Stickstoffverbindungen an und Leitungen führten Probenmaterial direkt zum Massenspektrometer.
Marc Strous
Der neu entdeckte Mikroorganismus Methylomirabilis oxyfera unter  dem Fluoreszenz-Mikroskop
Der neu entdeckte Mikroorganismus Methylomirabilis oxyfera unter dem Fluoreszenz-Mikroskop
Marc Strous
Wissenschaftler haben die molekularen Tricks entschlüsselt, mit denen ein spezielles Bakterium seinen Sauerstoffbedarf abdeckt, um das Treibhausgas Methan zu nutzen.
EMBARGO bis 24 März 2010 20:00 MEZ

Ein niederländisches Wissenschaftlerteam von der Radboud Universität in Nijmegen entdeckte Bakterien, die Methan ohne vorhandene Sauerstoffquelle nutzen. Statt Sauerstoff verwenden diese Nitrit, das durch intensive Düngung in landwirtschaftlich genutzten Flächen im Süßwasser reichlich vorkommt. Methan ist ein sehr reaktionsträges Molekül, von dem Wissenschaftler bislang annehmen, dass es ohne Einsatz von Sauerstoff oder Sulfat kaum abgebaut werden kann. Nun hat ein internationales Team von Wissenschaftlern aus den Niederlanden, Frankreich und Deutschland bewiesen, dass diese Bakterien doch Sauerstoff einsetzen. Diesen Sauerstoff produzieren sie wie die Pflanzen selbst, nur Licht brauchen sie dazu nicht. Der Sauerstoff kommt vom Nitrit. Bislang waren sich die Wissenschaftler einig, dass die Kunst, Sauerstoff zu produzieren den Pflanzen, den Algen und den Cyanobakterien vorbehalten war. Jetzt sind die Forscher einem neuen Mechanismus auf der Spur, der schon existierte, bevor die ersten Pflanzen auf der Erde erschienen. Das internationale Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht diese Ergebnisse in der Ausgabe vom 25. März 2010.

Für die Forscher war es schwierig, die Reaktionswege der Sauerstoffproduktion nachzuvollziehen, denn der verantwortliche Mikroorganismus wächst extrem langsam und ist deshalb nur in geringer Zahl in der mikrobiellen Gemeinschaft vorhanden. Die Forscher mussten deshalb die neuesten Methoden der Genanalytik einsetzen. Mit dem metagenomischen Ansatz isolierten sie zunächst Gen-Fragmente aus der Wasserprobe, die sie anschließend sequenzierten. Was bislang weltweit nur in wenigen Fällen wirklich gelang, schafften die französischen Kollegen von Genoscope mit Spezialsoftware. Wie bei einem Puzzle konnten sie das Genom rekonstruieren.

Zur Überraschung der Forscher zeigte die vollständige Genomsequenz, dass die bekannten Gene für die Nitritreduktion fehlten und dass das Bakterium von Sauerstoff abhängt. „Die experimentellen Labordaten standen im Widerspruch zu den Genomdaten“, sagt Marc Strous, der die wissenschaftlichen Arbeiten in Nijmegen koordinierte und inzwischen ans Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen gewechselt ist.

Wie kann es das Bakterium unter diesen Umständen die Energie aus der Oxidation von dem inerten Methan (CH4) mithilfe von Nitrit (NO2-) als Elektronenakzeptor ziehen? Das ist fast so schwierig, wie unter Wasser eine Fackel anzuzünden. Um dieses Paradox zu lösen, kamen die Bremer Max-Planck-Forscher um den neuen Direktor Marcel Kuypers zu Hilfe. Mit Mikrosensoren und Massenspektroskopie rückten sie dem Problem auf den Leib und bestätigten, dass das Paradox real ist. Beide Befunde aus dem Labor und aus den Genomdaten passen zusammen, aber nur, wenn das Bakterium einen besonderen Reaktionsweg zur Sauerstoffproduktion einsetzt. Diesen Sauerstoff nachzuweisen war ein langwieriges Unternehmen: Erst nach einem Jahr gelang der Doktorandin Katharina Ettwig dieser experimentelle Beweis. Sie gab dem Mikroorganismus den Namen Methylomirabilis oxyfera (wunderbarer Methan-Esser, der Sauerstoff produziert), weil dieser zwei Nitritmoleküle nutzt um daraus Stickstoffmonoxid (NO) und Sauerstoff (O2) freizusetzen. Damit kann dann das Methan oxidiert werden.

Jetzt schlagen die Wissenschaftler vor, dass dieser neu entdeckte Reaktionsweg der „missing link“ ist, der vor Milliarden Jahren die Evolution der Photosynthese ermöglichte, mit der Pflanzen Sauerstoff produzieren. Die neuen Ergebnisse sollten darüber hinaus zum Anlass genommen werden, die Rolle von Düngemitteln beim Methan-Kreislauf zu überdenken.

Nitrite-driven anaerobic methane oxidation by oxygenic bacteria
Nature 25 March 2010.
Katharina F. Ettwig, Margaret K. Butler, Denis Le Paslier, Eric Pelletier
Sophie Mangenot, Marcel M.M. Kuypers, Frank Schreiber, Johannes Zedelius, Dirk de Beer, Bas E. Dutilh, Jolein Gloerich, Hans J.C.T. Wessels, Theo van Alen
Francisca Luesken, Ming L. Wu, Katinka T. van de Pas-Schoonen, Huub J.M. Op den Camp, Eva M. Janssen-Megens, Kees-Jan Francoijs, Henk Stunnenberg, Jean Weissenbach, Mike S.M. Jetten & Marc Strous.
doi: 10.1038/nature08883

Dieses Projekt wurde für Marc Strous von der Netherland Organisation for Scientific Research (NWO) unterstützt.

Rückfragen an das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Celsiusstr. 1, D-28359 Bremen, Deutschland
Prof. Dr. Marc Strous,
Tel: +49 421 2028 822
E-Mail: mstrous@mpi-bremen.de
Oder an den Pressesprecher
Dr. Manfred Schloesser
Tel:+49 421 2028 – 704,
Fax:+49 421 2028 – 790
E-Mail: mschloes@mpi-bremen.de

Radboud University Nijmegen, Die Niederlande
Prof. Dr. ir. Mike Jetten,
Tel: +31 24 365 2941
E-Mail m.jetten@science.ru.nl
Katharina Ettwig
Tel: +31 24 365 2557
E-Mail K.Ettwig@science.ru.nl

Weitere Informationen:
http://www.mpi-bremen.de Homepage des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie

Die neuen Berichte aus der Stahlanwendungsforschung (BAF) der FOSTA sind erschienen!

29 Montag Mär 2010

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Dipl.-Ing. Gregor Nüsse MSc, Pressestelle
FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.

25.03.2010 14:39

Hierbei handelt es sich um einen Informationsdienst aus der Anwendungsforschung der Stahlindustrie in Deutschland. In der Publikationsreihe „Berichte aus der Anwendungsforschung“ informiert die FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. über neue Forschungsergebnisse in der Stahlanwendungsforschung. Dieser Informationsdienst richtet sich an technische Fachleute in der Stahl herstellenden und verarbeitenden Industrie sowie in der Forschung.
Die aktuellen Themen sind:

Neue Forschungsberichte der FOSTA:
P 782 Wirtschaftliches Profilieren
P 774 Adiabatisches Trennen
P 746 Laserstrahlschweißen
P 734 Rückfederung von Blechbauteilen
P 710 Kontrollierte Wärmeführung beim MAG-Schweißen
P 709 Presshärten von Tailor Welded Blanks
P 694 Polierbarkeit von Werkzeugstählen
P 689 Drehen und Tiefbohren schwefelarmer Stähle
P 658 Mehrzelliger Blechstrukturen
P 401 Stanznieten nichtrostender hochlegierter Stähle

Neue Mitglieder in der FOSTA:

– Stahlwerk Thüringen GmbH, Unterwellenborn
– LBF Fraunhofer Institut für Lebensdauer und Systemzuverlässigkeit, Darmstadt
– Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
– Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
– Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Freiburg
– Laboratoire de la constrcution métallique, Lausanne

Wir über uns

Veranstaltungen der FOSTA

Weitere Informationen:
http://www.stahl-online.de/stahlforschung/1Aktuelles/BAF/download/2010BAFNr1Inte…

Bucyrus International Inc. kauft Terex-Mining Sparte

20 Samstag Feb 2010

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Der Weltweit führende Amerikanische Hersteller von Bergbau-Maschinen und Großbaggern Bucyrus International Inc. kauft von der Terex Corporation die komplette Mining Sparte. Die Terex Produktpalette Mining umfasst die Terex-O&K  Großbagger, Tagebau-Sprengloch Bohrlafetten, Starrahmen Groß-Muldenkipper, Tagebau-Abbaugeräte und Bohrköpfe.- Tieflochbohrwerkzeuge.

Der Kaufpreis beträgt laut Pressemitteilung von beiden Herstellern 1,3 Billionen US Dollar, in bar und Aktienanteilen.

Die Mining Branche ist eine Hartumkämpfte Branche die überdurchschnittlich viel Kompetenz und know how erfordert.

Mit der Übernahme durch Bucyrus gewinnt der Terex-Mining Kunde und der

evtl. Käufer solcher Maschinentechnik einen kompetenten und erfahrenden

Partner mit Weltweit Excelenten Referenzen.

Bucyrus hat damit ca. 10.000 Mitarbeiter in nahezu 100 Standorten Weltweit im Einsatz.

Es gibt in Afrika, USA, Brasilien, Canada,Chile, Australien, Neuseeland kaum eine große Tagebau Mine in dem nicht Bucyrus Bagger den Abbau der Rohstoffe übernehmen.

Bucyrus fertigt 2 Produktlinien von Großbaggern.

  1. Die „ Drag Lines“ sind Schleppschaufelbagger mit einem Fassungsvermögen der Schaufel bis 116 Kubikmetern.
  2. Die „Shovels“ das sind Hochlöffelbagger mit von Bucyrus Patentierten

Klappenlöffeln bis 61 Kubikmetern.

Alle diese Geräte sind „Seilmaschinen“ deswegen passt die Produktlinie Terex-O&K als der Welt größte Hydraulikbagger sehr gut in ihr Programm.

Auch die großen Terex-Mining-Hinterkipper sind eine willkommene Ergänzung ihrer Produktlinie

Februar 2010

Gerd Köroska

Starke Bauma 2010 könnte Stimmungswende unterstützen

20 Samstag Feb 2010

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≈ Ein Kommentar


Wunder dürfe man 2010 nicht erwarten, aber wir „hoffen, dass es eine starke Bauma im April dieses Jahres die für die Bau.-und Baustoffmaschinenindustrie so wichtige Stimmungswende

Unterstützen wird“, erklärte Dr.Christof Kemmann, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau.-und Baustoffmaschinen vor über 200 Internationalen Fachjournalisten auf dem Bauma Mediendialog in München.

Bauma 2010 sendet positives Signal – viele Innovationen

Die bauma ,29.Internationale Fachmesse für Bau.-und Baustoffmaschinen, bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Geräte, ist ausgebucht und sendet damit allen Entwicklungen zum Trotz ein positives Signal. Die messe wird zum wichtigsten Gradmesser für die Lage der Branche. Diese ist im Vorfeld heute gravierend anders als bei den Vorveranstaltungen 2004 und 2007.

Umsatzrekorde, volle Auftragsbücher und boomende Märkte gehören der Vergangenheit an.

Stattdessen kämpfen viele Aussteller mit einem drastischen Nachfrage- und Umsatzrückgang.

Maßnahmen zur raschen Kostensenkung seien deshalb unerlässlich und wurden von den deutschen Maschinenbauern auch ergriffen. Kemmann betonte aber, dass die überwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen weiterhin das Ziel verfolgen, ihre Stammbelegschaft zu erhalten.. Zugleich müssten sie sich auf die Zeit nach der Krise ausrichten. Davon werde auch die bauma nicht unberührt bleiben. Mit Interesse wird erwartet, welche Antwort  jeder einzelne Hersteller für sich gefunden habe. Kemmann geht davon aus, dass die bauma auch 2010 ihrem Ruf als Innovationsmesse wieder mehr als gerecht wird. Über 200 Bewerbungen für den bauma Innovationspreis gäben bereits einen Vorgeschmack darauf.

Bau – Baustoffmaschinen: Sinkende Umsätze und Auslastungen 2010

Bei den Auftragseingängen blicken die deutschen Unternehmen der bau – und Baustoffmaschinenindustrie zaghaft optimistisch on das noch junge Jahr.

Die Talsohle scheint im verlauf des Jahres 2009 erreicht worden zu sein. Im vergangenen Jahr

sind die Auftragseingänge und der Umsatz branchenweit im Durchschnitt um rund 50 Prozent gesunken. Die Branche bewegt sich damit heute volumenmäßig auf dem Niveau von 2005.

Die Auftragsrückgänge werden sich insbesondere  bei Baustoffmaschinen- und Anlagen 2010 noch deutlich zeitverzögert auswirken, bedingt durch die längeren Lieferzeiten.

Viele Hersteller werden mit sinkenden Umsätzen und Auslastungen zu kämpfen haben.

Bergbaumaschinen 2009 noch mit Rekordumsatz

Die Bergbaumaschinenindustrie konnte das Jahr 2009 noch mit einem Rekordumsatz abschließen. Auch hier sind die Auftragseingänge rapide gesunken. Die Branche hofft trotzdem, ihre Umsätze 2010 halten zu können. Die Anzeichen mehren sich, dass zumindest ein Teil der wegen der Wirtschaftskrise stornierten Aufträge im kommenden Jahr ausgeführt werden können. Trotzdem gäbe es aber auch hier keinen Grund zur Euphorie.

Konjunkturbarometer: Stimmung hellt sich auf.

Der aktuelle Geschäftsklimaindex und das Business Barometer des europäischen Dachverbandes CECE geben Anlass zur Hoffnung. Die Mehrheit der Unternehmen geht davon aus , dass ihre Geschäftstätigkeit wieder anziehen wird.

Dafür spricht, dass sich die Auftragslage der Unternehmen zum Ende des letzten Jahres wieder verbessert habe. Eine gewisse Belebung spüre man auch wieder im Anlagengeschäft: Projekte die auf Eis lagen, würden langsam wieder angeschoben, die Anfragen nähmen zu.

Die große herausforderung sei aber, dass sich neue Projekte im maschinenbau nicht gleich in Arbeit auswirkten.

Hohe Wachstumsraten gehören der Vergangenheit an

Kemmann unterstrich, dass Wachstumsraten wie sie die Branche zwischen 2003 und 2008 hatte, bis auf Weiteres nicht zu erwarten seien. Dafür gäbe es viele Gründe:

  • das Wachstum war in der Boomphase höher als der tatsächliche Bedarf
  • die prognosen für die europäische bauwirtschaft sind verhalten. Mit einem nachhaltigen Wachstum wird dort erst ab 2011 gerechnet.
  • Weltweit gesehen gibt es nach wie vor hohe Bestände an „jungen“ Gebrauchtmaschinen und die Maschinenflotten, die im Einsatz sind, sind relativ neu.

Langfristaussichten weltweit positiv

2010 würden die Weichen gestellt für die Zeit nach der Krise. Die Langfristaussichten für die Bauwirtschaft, die Baustoffindustrie, den Bergbau und den Maschinenbau seien weltweit gesehen positiv. Grund dafür sind laut Kemmann vor allem die rasant wachsenden Märkte Asiens aber auch die anderen Regionen, insbesondere Brasilien.

Indien ist Partnerland der bauma 2010

Gerade aus diesen Wachstumsregieonen kämen mehr und mehr Aussteller auf die bauma. Die messe ist 2010 deshalb internationaler denn je. Partnerland der bauma ist Indien. Indien hat die Wirtschaftskrise zügig und relativ unbeschadet überstanden. Die Indische bauwirtschaft und die Bergbauindustrie erwarten bis 2015 ein durchschnittliches Eachstum von 11 bzw. 12 Prozent pro Jahr. Damit liegen beide Sektoren über dem BIP – Wachstum. In den nächsten drei Jahren wird der Bedarf an Maschinen und Ausrüstungen um 20 Prozent steigen.

4.000 Indische Besucher auf der bauma erwartet

Das Thema Indien wird sich wie ein roter Faden durch die bauma ziehen. VDMA und Messe München haben über 100 Führungspersönlichkeiten der großen Indischen Bau- und Bergbauunternehmen persönlich nach München eingeladen. Die Ehrengäste werden mit internationalen Ausstellern zusammengebracht.

Aussteller und Besucher lud er ein, die messe begleitende veranstaltungen zum Thema Indien zu besuchen, wie zum Beispiel das Infrastruktur- und bauseminar oder das „Länderspecial India“ im bauma Forum in der halle C2. Ziel sei es, den Dialog zwischen Anwendern und Anbietern zu fördern und so neue geschäftsbeziehungen anzubahnen, sagte Kemmann. Im bauma Forum bietet der VDMA vom zweiten bis zum vierten Messetag weitere „Länderspecials“ zu Russland, Asien und Lateinamerika an.

Autoren: anja.schnieder@vdma.org,

Quelle.   VDMA 2010

Bauma Vorschau

20 Samstag Feb 2010

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Firmengruppe Liebherr: Zwei Nominierungen für den Bauma Innovationspreis 2010

Zwei Neuentwicklungen von Liebherr wurden für den Bauma Innovationspreis 2010 nominiert. In der Kategorie „Design“ steht das neue Liebherr-Materialumschlaggerät LH 120 unter den besten drei Wettbewerbsbeiträgen. Für die Kategorie „Komponente“ hat die Jury den neuen Liebherr-Energiespeicherzylinder als Finalist nominiert. Alle drei Jahre zeichnen die Spitzenverbände der deutschen Bauwirtschaft zukunftsweisende Entwicklungen mit einem Innovationspreis aus. Über 200 Innovationspreis-Anträge aus dem In.-und Ausland sind für den laufenden Wettbewerb eingegangen.

Mit dem speziell für den Umschlag von Massengütern entwickelten LH 120 C erweitert Liebherr seine große Palette von Umschlaggeräten erstmals für diesen Zweck konstruiertes Baumuster. Basierend auf einem innovativen Konzept verkörpert das neue, rund 135 Tonnen schwere Gerät einen auf die Erfordernisse des Materialumschlages ausgerichteten Entwicklungsprozess. Um eine funktionsoptimierte Geräteform zu erreichen und gleichzeitig markenspezifische Gestaltungsvorgaben klar zum Ausdruck zu bringen, wurde der Entwicklung des Gerätedesigns eine besondere Bedeutung eingeräumt. Im Ergebnis verkörpert das LH120C einen neuen Maßstab für anwendungsorientiertes Großgeräte-Design

Und positioniert sich mit der Eigenständigkeit seiner Markenattribute deutlich unterscheidbar zum Wettbewerb.

Bei der Neuentwicklung eines Energiespeicherzylinders für Liebherr-Materialumschlaggeräte

standen der Gesamtwirkungsgrad des Hydrauliksystems und die Wirtschaftlichkeit der Maschine im Vordergrund. Um Material zu transportieren, muss bei jedem anheben der Ausrüstung über Hydraulikzylinder Energie aufgebracht werden. Als Energiespeicher wird nun ein zusätzlicher autarker Gaszylinder eingebaut. Dieser bildet zusammen mit den Hydraulikzylindern ein Energierückgewinnungssystem, das die Effizienz des Gerätes deutlich steigert. Das Prinzip ist einfach: Durch das absenken der Ausrüstung wird das im Zylinder vorhandene Gas komprimiert. Beim anheben unterstützt die im Gaszylinder gespeicherte Energie die beiden Hubzylinder und es wird weniger Kraft benötigt. Aufgrund des geringen Leistungsbedarfs können kleinere Dieselmotoren und Hydraulikzylinder eingesetzt werden, wodurch sich der Schadstoffausstoß und die Geräuschentwicklung verringert.

Quelle: Liebherr News 2010

Tagungsband „Stromversorgung des 21. Jahrhunderts“ ab sofort zum kostenlosen Download verfügbar

20 Samstag Feb 2010

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Pressemitteilung

Jochen Habermann, Pressestelle
Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.

19.02.2010 14:25
Unter dem Motto „Stromversorgung des 21. Jahrhunderts“ fand am 29. und 30. April 2009 in der Residenz München die Fachtagung der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. (FfE) statt.

Die Tagung richtete sich an Experten aus Industrie, Energiewirtschaft und Politik sowie alle interessierten Personen aus anderen Fachbereichen. Durch Vorträge zu den Themen Innovative Stromanwendung, Zukunftsfähige Strombereitstellung sowie Energie- Klima- und Unternehmenspolitik konnten sich die Teilnehmer umfassend über die neuesten Entwicklungen im Energiesektor informieren.

Der Tagungsband zur FfE-Fachtagung steht ab sofort unter http://www.ffe.de/fachtagung zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:
http://www.ffe.de/fachtagung – Stromversorgung des 21. Jahrhunderts

Fachtagung Kraftwerk Batterie – 750 internationale Kongressteilnehmer trafen sich in Mainz

20 Samstag Feb 2010

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Pressemitteilung

Thomas von Salzen, Pressestelle
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

19.02.2010 13:46

Haus der Technik und Advanced Automotive Battery Conference waren über die große Nachfrage in Mainz nicht überrascht. Der Grund: „Das Thema Batterien ist für die Elektromobilität von herausragender Bedeutung“, so Prof. Sauer, der Leiter der Tagung „Kraftwerk Batterie – Lösungen für Automobil und Energieversorgung“ von der RWTH Aachen. „Mit der Entwicklung leistungsfähigerer und preiswerterer Batterien steht und fällt das ganze Projekt E-Mobility.“
Die vom 1. bis 5. Februar 2010 vom Haus der Technik in Zusammenarbeit mit der international anerkannten „Advanced Automotive Battery Conference“ (AABC) veranstaltete Tagungswoche rund um das Thema Batteriespeicher in Fahrzeugen war mit 750 Teilnehmern ausgesprochen gut besucht. Rund ein Drittel der Teilnehmer kamen aus Deutschland. Asien und die USA stellten ein weiteres Drittel. Der Rest reiste aus dem europäischen Ausland an. Die nationale und internationale Konferenzen sowie Seminare und Tutorials unterstrichen einmal mehr die große Bedeutung dieser technisch orientierten Veranstaltung für alle Entscheidungsträger im Bereich Batterietechnik in Deutschland und Europa.

Die Veranstaltungen gaben einen umfassenden Einblick in den Stand der Technik und die aktuellen Entwicklungen im Bereich Batterien für die Elektromobilität. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batterietechnologie, Automobilelektrifizierung und Netzeinbindung diskutieren internationale Fachleute die technischen Innovationen und visionären Nutzungsmöglichkeiten neuartiger Batteriekonzepte in Fahrzeugen und anderen Anwendungen in den sich schnell entwickelnden Märkten. Neben den Sessions zur Materialien und Komponenten waren gerade die neuen Themen wie Massenproduktion von Lithium-Inonen-Batterien (Leitung Prof. Kampker, RWTH Aachen) sowie die Recyclingaspekte (Leitung: Prof. Friedrich, RWTH Aachen) sehr gefragt. „Die Vorträge waren ausgezeichnet besetzt und gut aufeinander abgestimmt“ so ein Teilnehmer. „Außerdem waren alle wichtigen Firmen und Ansprechpartner aus der Branche vertreten“. Eine umfangreiche Posterausstellung rundete das Programm ab. Über 70 Beträge waren über das Call for Paper im Vorfeld eingegangen. Keine leichte Aufgabe für die Jury. „Für 2011 rechnen wir mit noch mehr Einreichungen“, so Prof. Martin Winter, Tagungsleiter von der Universität Münster. Dann liegen die ersten Ergebnisse der zahlreichen, durch die Bundesregierung angestoßenen, Forschungsprojekte vor. Noch ein Grund mehr den neuen Termin Anfang Februar 2011 (www.battery-power.eu) im Auge zu behalten.

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. ++49 (0) 201/1803-329 (Frau Sabine Gebauer), Fax ++49 (0) 201/1803-346, information@hdt-essen.de oder im Internet unter http://www.battery-power.eu

Die Zukunft der Energie: Algenbiotechnologin der Hochschule Anhalt wird Themenbotschafterin

28 Donnerstag Jan 2010

Posted by ADFT in 3- Energie (News)

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Eileen Klötzer M. A., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Anhalt (FH)

27.01.2010 12:28
Die Zukunft der Energie – so heißt das Thema des Wissenschaftsjahres 2010, im Zuge dessen Prof. Dr. Carola Griehl, Algenbiotechnologin der Hochschule Anhalt, Themenbotschafterin ist. Am 26. Januar 2010 wurde sie offiziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu ernannt. Als eine von vier Themenbotschaftern in Deutschland wird sie das Thema regenerative Energien und die Zukunft der Energie gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Jahr 2010 in die Welt hinaus tragen.
Droht der Menschheit Energieknappheit? Werden Öl- und Gasvorkommen wirklich nur noch vierzig oder fünfzig Jahre ausreichen? Bis wann lässt sich der weltweit steigende Bedarf an Energie überhaupt noch decken? Die Frage nach einer nachhaltigen Energieversorgung, die zugleich sicher, wirtschaftlich und verträglich für unsere Umwelt ist, stellt eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte dar. Diesem Schlüsselthema widmet sich das Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie. Im Mittelpunkt stehen die neuen Ansätze der Energieforschung weltweit und vor allem die kreative Arbeit der deutschen Forscherinnen und Forscher in diesem Bereich – quer durch die verschiedenen Fachdisziplinen.

Energie aus Algen – dies könnte ein Ergebnis der Forschung von Prof. Dr. Carola Griehl sein. Als Leiterin des Innovationslabors Algenbiotechnologie an der Hochschule Anhalt untersucht sie das bisher wenig genutzte Potenzial der Algen als Wertstoffproduzent und Energieträger. Als photosynthetisch aktive Organismen fixieren Algen Kohlendioxid (CO2) und nutzen Sonnenlicht als Energiequelle, um Biomasse zu produzieren. Der Einsatz von Algen zur Minderung des Treibhausgases Kohlendioxid und als Alternative zu fossilen Energieträgern rückt auch angesichts des Klimawandels zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Um Algenbiomasse energetisch nutzen zu können, müssen kosteneffiziente Technologien entwickelt werden, die die Gewinnung hochwertiger Produkte für die Pharma- und Kosmetikindustrie mit der Energiegewinnung in Form von Biodiesel oder Biogas koppeln. Diesem Thema widmen sich auch die Wissenschaftler des Innovationslabors Algenbiotechnologie der Hochschule Anhalt.

Weitere Informationen:
http://www.hs-anhalt.de
Pressemitteilung idw

Bundesumweltministerium fördert Hybridbusse mit 20 Millionen Euro

27 Mittwoch Jan 2010

Posted by ADFT in 1- News

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Nr. 359/09
Berlin, 10.12.2009

Förderrichtlinie für Markteinführungsprogramm tritt in Kraft

Das Bundesumweltministerium fördert mit Mitteln des zweiten Konjunkturpaketes die Beschaffung von effizienten Hybridbussen für den öffentlichen Personennahverkehr. Für diese Unterstützung der Markteinführung von Hybridbussen sind 20 Millionen Euro vorgesehen. Verkehrsbetriebe, die bis Ende nächsten Jahres mindestens zehn Hybridbusse bestellen wollen, können ab sofort einen Förderantrag stellen.

Gerade Nahverkehrsbusse eignen sich für die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor. Denn durch den ausgeprägten Stop-and-go-Betrieb kann ein wesentlicher Anteil der überschüssigen Bremsenergie zurück gewonnen und für den elektrischen Betrieb zur Verfügung gestellt werden. Dies und weitere Verbesserungen erlauben eine Steigerung der Effizienz um mehr als 20 Prozent. Neben der CO2-Einsparung sinkt auch die Belastung durch Luftschadstoffe und Lärm deutlich. Dies gilt gerade dann, wenn einzelne Streckenabschnitte rein elektrisch zurück gelegt werden.

Die für das Programm geltende „Richtlinie zur Förderung der Anschaffung von Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr“ tritt nun mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger offiziell in Kraft. Gefördert werden kann die Beschaffung von Hybridbussen, die die festgelegten Förderkriterien erfüllen. So werden neben einer Effizienzverbesserung von 20 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Dieselmodell auch die Einhaltung anspruchsvoller Luftschadstoff- und Lärmvorgaben gefordert.

Interessierte Unternehmen können das Antragsformular von den Internet-Seiten des Bundesumweltministeriums ( www.bmu.de/verkehr) sowie des Projektträgers (www.pt-elektromobilitaet.de/projekte/Hybridbusse) herunterladen. Dort sind auch die Förderrichtlinie und ausführliche Informationen zum Förderprojekt sowie zu dem Antrags- und Auswahlverfahren verfügbar. …

Bundesumweltministerium

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