Mehr Effizienz, weniger CO2: Neuer Werkstoff für 700-Grad-Kraftwerke bereit für praktische Testphase

Erik Walner, Corporate Center Communications, Strategy & Technology
ThyssenKrupp AG

29.04.2010 11:27
Die neue Nickellegierung der ThyssenKrupp VDM wird in der neuen  Generation von Kohle-Kraftwerken mit 700 Grad-Technologie eingesetzt.  Foto: ThyssenKrupp
magnifier Die neue Nickellegierung der ThyssenKrupp VDM wird in der neuen Generation von Kohle-Kraftwerken mit 700 Grad-Technologie eingesetzt. Foto: ThyssenKrupp
Das Besondere an der neuen Nickellegierung der ThyssenKrupp VDM:  Er wird im Vakuum erschmolzen, hier im VIM (Vacuum Induction  Melting)-Ofen in Unna. Foto: ThyssenKrupp
magnifier Das Besondere an der neuen Nickellegierung der ThyssenKrupp VDM: Er wird im Vakuum erschmolzen, hier im VIM (Vacuum Induction Melting)-Ofen in Unna. Foto: ThyssenKrupp
ThyssenKrupp VDM hat gemeinsam mit E.ON und Hitachi Power Europe im Labor einen neuen Werkstoff entwickelt, der nach erfolgreicher Testphase ein wesentlicher Baustein für die Konstruktion fortschrittlicher 700-Grad-Kraftwerke sein wird.

Mit dieser neuen Technologie könnte die Effizienz von Kohlekraftwerken bei gleichzeitiger Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes weiter verbessert werden. Die Steigerung des Wirkungsgrades neuer Kraftwerke wird durch die Erhöhung der Dampftemperatur im Kessel und der Turbine von 600 Grad (bei einem Druck von 250 bar) auf rund 700 Grad (350 bar) erreicht – eine Temperatur, der die heute im modernen Kraftwerksbau eingesetzten Materialien nicht dauerhaft standhalten würden. Insoweit kommt den von ThyssenKrupp VDM entwickelten Sonderstählen auf Nickelbasis eine Schlüsselrolle bei der Konstruktion des Kraftwerks der Zukunft zu.

In den Forschungslaboren der ThyssenKrupp VDM ist speziell für diesen Einsatzbereich ein bestehender Werkstoff mit deutlich verbesserten Eigenschaften weiterentwickelt worden. Der „Alloy 617 B occ“ (optimised chemical composition) – entspricht bei ThyssenKrupp VDM dem Nicrofer 5520 occ – zeichnet sich durch hohe Festigkeit und Verformbarkeit (Duktilität) bei gleichzeitig guter Schweißbarkeit aus. In den Kraftwerken der kommenden Generation könnte er in Rohren, Ventilen und Verbindungsteilen sowie als Blech verwendet werden. Seine besonderen Eigenschaften erhält der Alloy 617 B occ aus drei Gründen: Er wird im Vakuum er- und umgeschmolzen, wodurch die Aufnahme unerwünschter Stoffe aus der Luft vermieden wird. Dann enthält der Werkstoff eine minimale Menge des Elements Bor, dessen Gehalt genau definiert und optimal eingestellt werden muss. Zum dritten werden die Gehalte an Molybdän und Kohlenstoff optimiert, um bei gleichbleibender Festigkeit die Schweißbarkeit zu verbessern. „Der Alloy 617 ist eine der am besten untersuchten Nickel-Legierungen und seit Jahrzehnten im Druckbehälterbau im Einsatz“, sagt Ralf Husemann von Hitachi Power Europe. „Trotzdem sind bei uns Optimierungen der Werkstoffeigenschaften im Hinblick auf eine zusätzliche Betriebssicherheit beim A 617 occ durchgeführt worden. Betriebssicherheit ist bei Hitachi oberstes Gebot“, ergänzt Husemann.

Der neue Hochleistungs-Werkstoff soll ab 2012 parallel zu weiteren Laboruntersuchungen in Versuchsanlagen erprobt werden. Die umfangreiche Erprobung der neuen Werkstoffe ist eine wichtige Voraussetzung für den Bau eines 700-Grad-Kraftwerks. Ein Vorläufer des jetzt optimierten Alloy 617 B occ ist bereits seit etwa fünf Jahren in verschiedenen Laboren und Versuchsanlagen erfolgreich getestet worden. Die Ergebnisse und Erfahrungen haben bei der Entwicklung des neuen Werkstoffes eine wichtige Rolle gespielt. „Zur Absicherung der Laboruntersuchungen ist es notwendig, Komponenten aus Nickellegierungen herzustellen und sie unter realen Bedingungen in Kraftwerken zu testen“, betont Helmut Tschaffon, Leiter 700°C-F&E-Aktivitäten bei E.ON Energie. „Dazu gehört auch, dass die Werkstoffe den in einem Kraftwerk üblichen Betriebsbeanspruchungen wie An- und Abfahrvorgänge oder Lastwechsel standhalten.“

„Wir gehen davon aus, dass sich die positiven Eigenschaften des Alloy 617 B occ in den Tests bestätigen werden und wir diesen Werkstoff bald vermarkten können“, erklärt Dr. Jutta Klöwer, Leiterin Forschung und Entwicklung bei ThyssenKrupp VDM. „Damit sind wir dem Ziel, effizientere und CO2-arme Kraftwerke zu bauen, mit denen ein wesentlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird, erheblich näher gekommen.“ Und auch Tschaffon ist überzeugt, dass auf Grund dieser Entwicklung mit dem Bau von 700-Grad-Kraftwerken im Laufe dieses Jahrzehnts begonnen werden kann.

Göttinger Forscher untersuchen chemische Zusammensetzung der Aschewolke – Erste Bilder der Partikel unter dem Elektronenmikroskop

Dr. Bernd Ebeling, Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

29.04.2010 11:01
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Wurmförmiges Aggregat aus Aschepartikeln zwischen normalen  Staubkörnern.
magnifier Wurmförmiges Aggregat aus Aschepartikeln zwischen normalen Staubkörnern.
Foto: Uni Göttingen
Olivin-Kristall.
magnifier Olivin-Kristall.
Foto: Uni Göttingen
Nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull haben Wissenschaftler der Universität Göttingen erstmals mit einer Elektronen-Mikrosonde einzelne Staubteilchen aus der Aschewolke analysiert und deren chemische Zusammensetzung untersucht. Ihre Proben sammelten die Forscher am vergangenen Wochenende nach einem leichten Regen auf der Oberfläche frisch gewaschener Autos.
Pressemitteilung Nr. 90/2010

Göttinger Forscher untersuchen chemische Zusammensetzung der Aschewolke
Erste Bilder der Partikel unter dem Elektronenmikroskop – Probe nach Regen vom Auto genommen

(pug) Nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull haben Wissenschaftler der Universität Göttingen erstmals mit einer Elektronen-Mikrosonde einzelne Staubteilchen aus der Aschewolke analysiert und deren chemische Zusammensetzung untersucht. Ihre Proben sammelten die Forscher am vergangenen Wochenende nach einem leichten Regen auf der Oberfläche frisch gewaschener Autos. Zwar hatten sich dort nur wenige Milligramm (1 Milligramm = 0,001 Gramm) pro Quadratmeter abgelagert, doch Prof. Dr. Gerhard Wörner und Dr. Andreas Kronz von der Abteilung Geochemie am Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität gelang es, die Aschepartikel unter dem Elektronenmikroskop sichtbar zu machen. Ihre Analysen sind wichtige Daten zur Bewertung der Aschebelastung der Atmosphäre insgesamt und der daraus resultierenden Gefährdung des Flugverkehrs. „In ihrer Konzentration war die Aschewolke nicht dichter als ein sommerlicher Sandsturm in der Sahara über Nordafrika, sie befand sich aber nur in einer bestimmten Höhe der Atmosphäre“, so Prof. Wörner. „Allerdings ist die Zusammensetzung ganz anders. Nun gilt es für die Ingenieure herauszufinden, wie und in welchen Konzentrationen die Vulkanasche die Triebwerke von Flugzeugen schädigen kann.“

Die untersuchten Aschepartikel bestehen zum großen Teil aus Silikat-Glas: Sie entstanden, als im Schlot des Vulkans heiße Lava auf kaltes Gletscherwasser traf und in kleine Einzelteile zerplatzte. Durch die Eruption wird die Lava zusätzlich fragmentiert, und durch die rasche Abkühlung erstarren die Teilchen schlagartig zu Glas. Neben den typischen Elementen Silizium, Aluminium, Magnesium, Eisen und Kalzium sowie ebenfalls für Island typischen Kristallen konnten die Wissenschaftler auf der Oberfläche der Partikel mit der Mikrosonde erhöhte Konzentrationen von Chlor und Schwefel messen. Dies deutet darauf hin, dass sich vulkanische Gase aus der Eruptionswolke auf den Aschepartikeln niedergeschlagen haben. Darüber hinaus entdeckten die Forscher wurmförmige Ascheteilchen, deren Herkunft bislang noch unklar ist. „Unter Umständen sind diese Asche-Aggregate eine Folge der Blitze, die durch die statische Aufladung in der Eruptionswolke entstehen. Um das herauszufinden, werden wir die Göttinger Aschepartikel mit den Ablagerungen direkt am Kraterrand vergleichen. Wir stehen bereits mit Wissenschaftlern in Island in Kontakt“, so Prof. Wörner.

Ein Messflug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen hatte am 19. April erste Erkenntnisse über die Konzentration und Größe der Ascheteilchen in vier bis 5,5 Kilometern Höhe gebracht. Bei einer Korngröße von weniger als 0,01 Millimeter enthält ein Kubikmeter Luft etwa 60 Mikrogramm Asche. „Als dieser extrem feine Staub aus der Aschewolke auf die Erde gesunken ist, wurden ein bis zwei Kilogramm feinste Asche auf einen Quadratkilometer verteilt. Das entspricht der Menge einer Kinderschaufel voll Feinstaub verteilt über die ganze Göttinger Innenstadt. Allein durch Autoverkehr werden größere Mengen an Feinstaub produziert“, erläutert Prof. Wörner.

Hinweis an die Redaktionen:
Fotos zum Thema haben wir im Internet unter der Adresse http://www.uni-goettingen.de/de/152416.html zum Download bereitgestellt.

Kontaktadresse:
Dr. Andreas Kronz
Prof. Dr. Gerhard Wörner
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Geowissenschaften und Geographie
Abteilung Geochemie
Goldschmidtstraße 1, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-9336 begin_of_the_skype_highlighting              (0551) 39-9336      end_of_the_skype_highlighting (Büro) und 39-3975 (Labor)
E-Mail: akronz@gwdg.de und gwoerner@gwdg.de



Bauma2010

Eine kleine Nachlese.

Gerd Köroska. Manager. Akademie der führenden Technologien. 02.05.2010

Die Bauma war auch in diesem Jahr so wohl von den Ausstellern als auch vom Publikum nach meiner Meinung sehr gut besucht.

Obwohl man in den ersten Öffnungstagen schon gemerkt hat, das dass Flugverbot vielen einen Strich durch seine Reisepläne gemacht hat.

Ich habe noch nie so viel Messestände leer stehen gesehen. Ganz besonders, so hatte es den Anschein traf es die Asiaten.

Rein Technisch gesehen stand die Messe in diesem Jahr ganz besonders unter dem Motto

„ Energie sparen und ökologisch denken“. Von den Motoren über die gesamten Antriebsstränge bis hin zur Stahlkonstruktion konnte man sehen, das alles auf höchste Effektivität ausgelegt worden ist.

Größter Wirkungsgrad und damit maximale Kraftausbeute aus jedem Liter Kraftstoff bei maximaler Umweltfreundlichkeit herauszuholen, dass ist das Ziel eines jeden Herstellers.

Das dieses Ziel nur mit einem enormen technischen Aufwand und unter Einsatz geballter Elektronischer Regel.-und Überwachungsbauteile zu erreichen ist, werden die Aggregate aber auch immer komplizierter. Im Prinzip ist das alles gar nicht so schlimm und der Weg war auch logisch, nur musste man sich früh genug damit anfreunden bzw. beschäftigen.

Wer jetzt erst einsteigt, hat es schwer die Logik dieser Bauteile zu verstehen.

Jetzt wird erst so richtig klar, dass der Anfang dieser Möglichkeiten die Einführung der CAN-Bus Technologie war. Darauf baut sich heute alles auf, ohne CAN-Bus geht nichts mehr !

Erst recht nicht im Zeitalter der Hybrid Technologie. Ja auch bei den Baumaschinen ist das ein hoch aktuelles Thema. Ein weiters sehr wichtiges Thema bei den Grundkonstruktionen war der Leichtbau. Das fängt bei dem gesamten Stahlbau einschließlich der Ladeausrüstung

an und hört bei dem „ downsizing“ das heißt der Verkleinerung aller Bauteile wie Getriebe, Pumpen, Zylindern usw. auf.

Fangen wir mal bei den Motoren als das Herz einer jeden Maschine an.

Alle Motorenhersteller wie Deutz, Cummins, Perkins, Caterpillar, Deer Power, Liebherr,

Isuzu um nur die großen wichtigsten zu nennen, hatten Motoren der Generation EURO 4/ 5

Ausgestellt. Diese Generation TIER 4 wird ja voraussichtlich 2011 auch für unsere Lademaschinen Vorschrift werden. Bei den Schwer LKW´s, also Straßenfahrzeugen ist ja bereits EURO 5 Standard und es gibt schon Motoren die den Standard EURO 6 erfüllen.

Bei den TIER 4 Motoren geht nichts mehr ohne eine AGR, das heißt ohne Abgasrückführungssysteme. Diese AGR´s sind von einigen Motorenherstellern als externe Anlage, wie bei Deutz, konzipiert, bei anderen Herstellern, Perkins, JCB, wird das intern also im Zylinder direkt bewerkstelligt.

Über das bessere System streiten sich die Gelehrten.

Das externe System ist variabler und letztendlich auch reparaturfreundlicher, nimmt aber als zusätzliches Bauteil viel Platz in Anspruch. Abgas-und Frischluftrohre, Wärmetauscher und der Regelmechanismus nimmt viel Platz ein. Der Motor wirkt dabei sehr zerklüftet und kompliziert im Aufbau, ist aber nach meiner Meinung leichter in der Wartung und Reparatur leichter zu beherrschen. Ein Motor mit integrierter d.h. innerer Abgasrückführung ist kompakter und äußerlich aufgeräumter. Aber da die Abgasreinigung im Motor d.h. während des Verbrennungsvorganges stattfindet ist er bei eventuellen Störungen, nach meiner Meinung schwieriger zu beherrschen.

So oder so ist in den neuen Motoren aber jede menge Elektronik verbaut. Über ein Dutzend Sensoren, Fühler und Temperaturgeber, geben ständig ihre Daten an die Motorelektronik um den idealen Betriebszustand und die benötigte Kraftstoffmenge zu berechnen.

Gleichzeitig laufen über das Bordeigene CAN-Bus System noch Informationen von der Hydraulik, Transmission, Achsen und andere wichtige Daten ein und verknüpfen alles miteinander.

Der ganze Aufwand dient einzig und alleine der Verbrauchsreduzierung und der Minderung der Schadstoffemissionen .

Das ganze funktioniert aber nur wenn alle Betriebsumstände nahezu dem Idealzustand entsprechen. Die Kraftstoffqualität muss stimmen, die Motorölqualität ist ein sehr wichtiger Baustein und die äußeren Umstände wie Luftdruck, Temperatur usw. sollten relativ Normal sein. Dann arbeitet solch ein Motor bei maximaler Kraftentwicklung mit minimalstem Kraftstoffverbrauch und geringsten Emissionen.

Aber eine moderne Lademaschine besteht nicht nur aus einen „High-Tec-Motor, nein die gesamte Maschine ist eine Gesamtkomposition mit abgestimmten und optimierten Komponenten. Z.B. die Hydraulikanlage ist heute von der Pumpe bis zu den Zylindern Strömungsoptimiert und wird ständig mit Energieregenerationstechniken verfeinert. Liebherr z.B. setzt einen Energiespeicherzylinder zur Energierückgewinnung ein.

Diese Technik gibt es schon länger bei Brems.-und Lenkanlagen und bei Hydraulikanlagen die schnelle Bewegungen erfordern aber wo starke Stöße bei Druckabschneidungen vermieden werden müssen. Bei Liebherr wird dieser Druckspeicher benutzt um die Druck/Kraftspitzen beim schnellen Anheben der Ausrüstung zu unterstützen.

Beim absenken der Ausrüstung ladet die Bodenseite der Hydraulikzylinder den Speicher auf um dann den gespeicherten Druck ( durch Vorspannung in dem Membranspeicherzylinder) beim anheben des Auslegers mit Last wieder an die Hubzylinder abzugeben und entlastet dann den Motor erheblich. Durch den geringeren Druck den die Hydraulikpumpe zum anheben der Last fördern muss wird vom Motor weniger kW gebraucht, also kann der Dieselmotor kleiner gewählt werden. Z.B. ein  4 Zylinder Diesel statt einem 6 Zylinder.

Ein kleinerer Motor verbraucht weniger Kraftstoff und produziert weniger Emissionen das nennt man „Downsizing“. Es wird auch ganz stark an der Reduzierung der Gewichte gearbeitet. Die Ausrüstungen werden immer schlanker und damit leichter. Ganz extrem geht die Fa. Liebherr vor, sie hat einen Ladestiel für Umschlagbagger entwickelt der völlig durchbrochen ist.

Alle Blechteile die nicht zur Stabilität beitragen wurden weggelassen. Möglich ist das heute weil die Stahlqualitäten immer besser werden und man heute sehr viel dünnere, also leichtere Bleche verwenden kann. Die Forschungsergebnisse kommen aus dem Fahrzeugbau, wo Leichtbau schon lange angewendet wird. Heute werden solche Ausleger mit der Finite –Elemente – Methode am Computer berechnet. Diese Methode zeigt am Computer wo die Kraftverläufe bei bestimmten Belastungszuständen stattfinden . Damit kann der Konstrukteur festlegen wo Material in welcher Stärke sein muss und wo kein oder nur dünnes Material völlig genügt. Dadurch wird die Ladeeinrichtung nur so schwer, wie unbedingt notwendig ist. Weniger Gesamtgewicht, gleich weniger Energie, weniger Energie gleich weniger Schadstoffe das ist das Ziel. Deswegen sollte man bei der Auswahl der Arbeitswerkzeuge vermehrt auf das Gewicht. Achten, sonst sind die konstruktiven Vorteile des Trägergerätes schnell wieder verloren.

Auffallend bei der Zubehörbranche war auch, dass immer mehr Augenmerk auf die Betriebsstoffe bzw. deren Reinhaltung gelegt wird. Kraftstoff.- und Ölfiltration ist ein wichtiges Thema und wird immer wichtiger. Es gibt viele Neuigkeiten bei den Kraftstofffiltern und deren Wasserabscheidung. Man sollte in Zukunft mit der Verwendung von „Billigfiltern“ sehr vorsichtig sein. Die Schäden oder Lebensdauerverringerung die dadurch entstehen können, kosten ein vielfaches des Ersparten.

Die modernen Motor.-oder Hydraulikaggregate sind durch ihre Leistungsoptimierung so hoch belastet und die Toleranzen so eng geworden, das dass ganze nur mit absoluter Sauberkeit ihre erwartete Lebensdauer erreichen kann. Die gleiche Rolle spielen auch die Betriebstemperaturen, sie sollten sich immer in den geforderten Toleranzen bewegen um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Deswegen gibt es immer mehr Zubehör um z.B. Kraftstofffilter und Leitungen zu beheizen. Aber auch Anlagen die den Ölwechsel bei den Motoren oder Hydraulikanlagen unnötig machen. Aber wie gesagt, dass ganze funktioniert nur wenn immer optimale Betriebszustände garantiert werden können. Die Elektrifizierung der Baumaschinen ist auch ein großes Thema geworden.

Caterpillar z.B. stellte zum ersten Mal eine Vollelektrische Planierraupe CAT D 7 aus. Diese Maschine ist eine „Vollhybrid“ das heißt der installierte Dieselmotor dient nur noch als Generatormotor. Diese Technik gab es in den sechziger Jahren schon mal, damals funktionierte die Leistungsregelung.-und Steuerung mangels heutiger Technik aber noch nicht.

Nach meiner Meinung wird sich diese Technik immer mehr durchsetzen, denn sie hat viele Vorteile. Der Dieselmotor läuft immer mit einer konstanten Drehzahl und immer in dem idealen Drehmomentbereich. Das macht sich stark im Kraftstoffverbrauch und noch mehr in der Lebensdauer bemerkbar. Solche Motoren halten fast doppelt solange wie wechselbelastete Motoren. Der Kraftstoffverbrauch liegt durch eine völlig andere Reglerkennlinie bis zu 30% unter den Verbräuchen bei normalen Antrieben. Da auch alle Nebenantriebe, wie Kühlventilatoren und andere elektrisch betrieben werden können, lassen sich diese Bedarfsabhängig steuern.

Auf unsere Branche der Schrottaufbereitung gesehen, bedeutet das, dass ein Elektrisch betriebenes Umschlaggerät viel effizienter arbeitet als ein Diesel-Hydraulisches. Das Optimum ist natürlich ein Fremdgespeister Elektrobagger aber wenn aus Mobilitätsgründen kein Kabel in Frage kommt , ist ein Diesel-Elektrisches Gerät trotzdem noch vorteilhafter. Ein Elektrobagger spart bis zu 50 % Betriebskosten . Diese Erkenntnis hatte z.B. der Französische Hersteller SERAM schon lange und bietet mit seinen Standard und Balance Kranen zwei Bauformen auf Elektrischer Basis an. Das ab einer gewissen Größe, das heißt Auslegerlänge der Balance-Kran die beste Wirtschaftliche Lösung ist hat inzwischen auch Sennebogen mit seinem 880 EQ erkannt.

Alle namenhafte Hersteller haben ihre Ladegeräte wahlweise mit Elektrischem Antrieb im Programm. Sennebogen macht sogar Werbung damit das alle Modelle wahlweise mit E-Motoren geliefert werden können, sowohl Raupenmobile als auch Radmobile Umschlagmaschinen.

Das die Sparte Umschlagmaschinen ein sehr wichtiges Marktsegment ist, sieht man daran das z.b. Sennebogen über 40 verschiedene Modelle für das Material handling anbietet. Aber auch Terex-Fuchs bietet inzwischen fast 20 Maschinenmodelle an.

Sowohl Sennebogen als auch Fuchs bieten verschiedene Unterwagenformen und verschiedene Pylonenversionen an. Den größten Schritt hat allerdings Liebherr getan. Liebherr hat sich von dem Prinzip Erdbau-Bagger zu Umschlagbaggern zu modifizieren verabschiedet und stellt jetzt in einem neuen Werk rein für den Materialumschlag konstruierte Geräte her. Diese neue Serie wird auch durch eine neue Namensgebung kenntlich gemacht. Die reinen Umschlagbagger heißen in Zukunft „ LH „. Der neue Liebherr LH 120 ist das erste Gerät diese Baureihe. Diese Baureihe wird auch den neuen Energiespeicherzylinder, den Liebherr für seine Umschlaggeräte entwickelt hat, besitzen. Für diesen Energiespeicherzylinder wurde Liebherr anlässlich der Bauma2010 der Innovationspreis in der Kategorie Komponenten verliehen.

Sowohl Liebherr als auch Fuchs bieten einen Semi-stationären Unterbau an, der auf 4 Pratzen steht und zur Umsetzung ein Hilfsfahrgestell benötigt. Diese Maschine hat natürlich auch einen E-Antrieb. Für große Schrottplätze oder für den Hafenumschlag eine sehr geeignete Version. Liebherr hat auch für Massengüter so wie Schüttgüter einen neuen Leichtbaustiel ( ca. 20 % weniger Eigengewicht) entwickelt der ca. 400 kg mehr Nutzlast gegenüber dem normalen Stiel ermöglicht.

Auch der große Greifer der Baureihe GMM 80 wurde leichter und flacher bei gleicher Haltbarkeit.

Im großen und ganzen liegen natürlich die meisten Innovationen und Entwicklungen im Detail und für den Nichtfachmann im verborgenen, aber so viel steht fest die Technik geht mit Riesenschritten in die Zukunft. Nur ein Beispiel ist die gegenüber früheren Versionen weit fortgeschrittene Entwicklung der Elektrisch/ Elektronischen Vorsteuerung der Joy-Sticks. Es gibt eigentlich keinen Grund mehr Hydraulische Vorsteuerungen einzusetzen. Die Elektrische Vorsteuerapparate lassen sich unbegrenzt weit vom Hydraulik-Steuerblock  (Pylonen-Geräte, große Kabinenhebesysteme usw.) einbauen, sie sind nicht Temperatur – empfindlich und lassen sich hervorragend in das CAN-Bus System integrieren. Diese und weitere Elektronische Elemente werden in Zukunft unsere Ladegeräte bestimmen. Es wir also immer wichtiger Service-Personal auf diese Zukunft vorzubereiten.

Der große Schraubenschlüssel als typisches Werkzeug in der Baumaschinenbranche wird bald in den Hintergrund treten. Die Maschinen werden dadurch Servicemäßig nicht unbeherrschbar, nur anders.

Wer jetzt den Anschluss verliert wird es später schwer haben diese Technik zu verstehen.

Aber es gilt immer noch das alte Sprichwort:

„ Wer die Technik beherrschen will, muss sie verstehen“.

Kosten von Wasserstoff-Brennstoffzellen um 80 Prozent reduzieren

Dr. Kristina R. Zerges, Presse- und Informationsreferat
Technische Universität Berlin

27.04.2010 16:46



Forscher entschlüsseln den Wirkmechanismus von hochaktiven Edelmetallkatalysatoren / Veröffentlichung in „Nature Chemistry“

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Nature Chemistry“ berichten Peter Strasser und seine Mitarbeiter gemeinsam mit renommierten Kollegen aus den USA über die Entschlüsselung des Wirkmechanismus eines neuen Katalysators, der die Platinmenge und damit die Kosten von Brennstoffzellen um über 80 Prozent senken kann. Peter Strasser ist Professor für Chemie an der Technischen Universität Berlin und Mitglied im Exzellenzcluster UniCat.

Die Forscherinnen und Forscher erzeugten kugelförmige Katalysatoren mit einem Durchmesser von wenigen Nanometern, indem sie Platinpartikel mit Kupfer mischten und anschließend das Kupfer teilweise wieder aus den Legierungspartikeln entfernten. Dabei bildete sich eine äußere Platin-Schale mit einer Dicke von nur wenigen Atomen. Die Forscher konnten auf atomarer Ebene nachweisen, dass durch den Mischungs- und Entmischungsprozess die Platin-Atome an der Oberfläche einen sehr viel kleineren Abstand haben als herkömmliches Platin.

Diese unnatürliche strukturelle kompressive Verspannung der obersten Atomlagen, so konnten die Forscher zeigen, führt zu einer reduzierten Bindungsstärke von Sauerstoffatomen auf diesen Partikeln. Dadurch werden diese neuartigen Platin-Legierungen zu besseren Katalysatoren für Brennstoffzellen als reines Platin; denn die Gesamtbildungsrate von Wasser und damit die elektrische Leistung der Brennstoffzelle werden stark erhöht…….

Laser in die Produktion – Fraunhofer IWS Dresden auf der Subcontracting der Hannover-Messe (19. – 23. April 2010)

Dr. Ralf Jaeckel, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

25.03.2010 16:39
Roboterbasierte Laseranlage zum Härten und Auftragschweißen:  Härten eines Spritzgusswerkzeuges
Roboterbasierte Laseranlage zum Härten und Auftragschweißen: Härten eines Spritzgusswerkzeuges
Foto: Fraunhofer IWS Dresden
Scanneroptik "LASSY" an einem Roboter mit einem  Hochleistungsdiodenlaser zum Härten von Turbinenschaufeln  (Verschleißschutz)
Scanneroptik „LASSY“ an einem Roboter mit einem Hochleistungsdiodenlaser zum Härten von Turbinenschaufeln (Verschleißschutz)
Foto: Fraunhofer IWS Dresden
Die Entwicklung von Lasertechnologien, deren Integration in Fertigungsprozesse und Prozessketten sowie die Entwicklung der dazugehörigen Systemkomponenten sind Kernkompetenzen und Forschungsschwerpunkte des Fraunhofer IWS Dresden. Das Laserhärten, -fügen und -auftragschweißen sind Technologien, die sich in der industriellen Praxis bereits etabliert haben. Das Fraunhofer IWS bietet mit der von ihm entwickelten Systemtechnik die Möglichkeit, komplizierte Prozesse einfach zu überwachen und den Erfordernissen der jeweiligen Applikation anzupassen. Die Prozess- und Systemtechnik aus dem Fraunhofer IWS trägt damit zur Qualitätssicherung und -dokumentation des gesamten Produktionsprozesses bei.
Mit den vom Fraunhofer IWS entwickelten Komponenten zum Laserauftragschweißen werden den Anwendern Werkzeuge in die Hand gegeben, die höchste Präzision und Modularität in der Anwendung bieten.

Das Härten zur Erhöhung des Verschleißwiderstandes oder der Festigkeit ist ein Standardverfahren für Maschinen- oder Fahrzeugbauteile aus Stahl oder Gusseisen. Umschmelz- und Legierverfahren finden für andere metallische Werkstoffe ihren Einsatz, um die Standzeiten belasteter Bauteilbereiche zu verbessern. Stets steht die Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit der Produktionsprozesse im Vordergrund, insbesondere bei der Neuinstallation von Anlagentechnik. Um das Härten, Randschichtlegieren und Umschmelzen erfolgreich, zuverlässig und nachvollziehbar ausführen zu können, sind zusätzlich zum Laser systemtechnische Regelkomponenten notwendig.

Das Fraunhofer IWS präsentiert genau solche, bis zur Produktreife entwickelte Regelsysteme. Eine ganze Reihe von Systemkomponenten, die kundenspezifisch für die jeweilige Aufgabe ausgewählt und angepasst werden können, entstanden in den letzten Jahren. Angetrieben durch Kundenanforderungen und vielseitig einsetzbar wird deren Entwicklung stets weitergeführt.

Ein entsprechend der Nutzung variabel angepasster Software-Regler „LompocPro“ bildet die Basis der Regelsysteme. Je nach Anwendungsfall können Temperaturerfassungssysteme verschiedener Art angeschlossen werden. Die Sonderentwicklung „E-MAqS“ ist ein kamerabasiertes Temperaturerfassungssystem, welches für anspruchsvolle Temperaturmessaufgaben in Frage kommt und als vergleichsweise preiswerte Alternative zu herkömmlichen Thermografiesystemen entwickelt wurde. Der Messbereich beginnt bei etwa 600 °C, die maximale Meßfrequenz beträgt derzeit 220 Hz. Mit einem eigens dafür entwickelten Kalibrierstrahler können sehr schnell Anpassungen der Kennlinien an verschiedene Laseroptiken vorgenommen werden. Für Hochgeschwindigkeitsprozesse enthält der Systembaukasten das schnelle Pyrometer „E-FAqS“. Dieses Gerät ist in der Lage, mit Abtastzeiten von weniger als 100 µs Temperaturen ab etwa 160 °C zu erfassen. Während „E-MAqS“ bisher vorwiegend beim Laserstrahlhärten eingesetzt wird, kommt das wesentlich schnellere „E-FAqS“ inzwischen mehrfach in industriellen Anlagen zum Weichlöten zum Einsatz.

Um unter anderem beim Härten flexibel auf verschiedenste Bauteilgeometrien reagieren zu können, haben die Forscher des Fraunhofer IWS Dresden das dynamische Strahlformungssystem „LASSY“ entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Schwingspiegeloptik, die es erlaubt, den Laserstrahl quer zur Behandlungsrichtung aufzuweiten. Die Energieverteilung im Laserstrahlfleck wird dabei gleichzeitig an nicht konstante Wärmeableitungsbedingungen angepasst. Damit gelingt es zum Beispiel, eine gleichmäßige Härtetiefe trotz lokal unterschiedlicher Bauteildicke zu erzeugen. Damit bieten sich Einsatzmöglichkeiten von der Einzelfertigung bis zur Großserienproduktion.
Ergänzt wird der Baukasten von Systemen für die Laserrandschichtveredelung durch ein Monitoring-System zur Strahlanalyse für große Laserstrahlflecken. „LasMon“ dient der Analyse und damit Qualitätskontrolle von Laserquellen und Laseroptiken, als Justagehilfe z. B. für Strahlformungen und Roboter TCP sowie als Grundlage für die Simulation der Wärmeleitung bzw. des Laserhärteprozesses.

Lasertechnische Beschichtungsverfahren besitzen eine Schlüsselposition in modernen Fertigungs- und Instandsetzungsprozessen der Luftfahrtindustrie, der Energieerzeugung sowie des Formen- und Werkzeugbaus. Für die Oberflächenfunktionalisierung, Reparatur und Designänderung von langlebigen und komplexen Baugruppen und Werkzeugen sind leistungsfähige Strahlwerkzeuge gefragt, die unterschiedliche Werkstoffe schmelzmetallurgisch als Schicht auftragen oder zu Strukturen formen können. Die konstruktiv vorgegebene Gestalt der betreffenden Bauteile erfordert dabei oftmals einen schweißtechnischen Werkstoffauftrag an sehr engen und tiefliegenden Stellen sowie an schwer zugänglichen Innenflächen. Die besonderen Herausforderungen an die benötigten Laseroptiken und Bearbeitungsköpfe ergeben sich zum einen aus der Forderung, reproduzierbare Auftragschweißungen auch in schlecht erreichbaren Zwangslagen zu realisieren. Gleichzeitig ist typischerweise auch eine Richtungsunabhängigkeit der Zufuhr des Schweißgutes gefordert.

Das Fraunhofer IWS Dresden präsentiert die zur kontinuierlichen Pulver- oder Drahtzufuhr entwickelten COAX-Bearbeitungsköpfe. Mit diesen im Fraunhofer IWS entwickelten Komponenten werden den Anwendern ausgereifte Werkzeugen für die Praxis des Auftragschweißens in die Hand gegeben. Mehr als 70 solcher Systeme des Fraunhofer IWS haben in den letzten 10 Jahren weltweit den Weg in die industrielle Produktion oder auch in die Forschung gefunden.

Durch die Integration des Laserhärtens oder -auftragschweißens in die Prozesskette können Produktionskosten gesenkt und Fertigungsabläufe zeitlich gestrafft werden. Die Art und Weise der Lasertechnologieintegration kann sehr unterschiedlich erfolgen und hängt von den Prozesserfordernissen und den produktionstechnischen Rahmenbedingungen ab. Das Fraunhofer IWS unterstützt die Industrie bei der Konzeption, Auslegung und Inbetriebnahme der erforderlichen Anlagentechnik sowie bei der Technologieentwicklung und Mitarbeiterschulung.

Besuchen Sie uns auf der HANNOVER MESSE vom 19. – 23. April 2010 in der
Halle 5, Stand E29.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28

Dr. Steffen Bonß (Systemtechnik Laserhärten)
Telefon: (0351) 83391 3201
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: steffen.bonss@iws.fraunhofer.de

Dr. Steffen Nowotny (Systemtechnik Auftragschweißen)
Telefon: (0351) 83391 3241
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: steffen.nowotny@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jäckel (Öffentlichkeitsarbeit)
Telefon: (0351) 83391 3444
Telefax: (0351) 83391 3300
E-mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Internet: http://www.iws.fraunhofer.de
und http://www.iws.fraunhofer.de/presse/presse.html

Bakterien produzieren Sauerstoff – sogar ohne Licht

Dr. Manfred Schloesser, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie

24.03.2010 20:00
Versuchsaufbau, mit dessen Hilfe das Puzzle gelöst wurde: Sensoren  zeigten die Konzentrationen von Stickstoff, Sauerstoff und anderer  Stickstoffverbindungen an und Leitungen führten Probenmaterial direkt  zum Massenspektrometer.
Versuchsaufbau, mit dessen Hilfe das Puzzle gelöst wurde: Sensoren zeigten die Konzentrationen von Stickstoff, Sauerstoff und anderer Stickstoffverbindungen an und Leitungen führten Probenmaterial direkt zum Massenspektrometer.
Marc Strous
Der neu entdeckte Mikroorganismus Methylomirabilis oxyfera unter  dem Fluoreszenz-Mikroskop
Der neu entdeckte Mikroorganismus Methylomirabilis oxyfera unter dem Fluoreszenz-Mikroskop
Marc Strous
Wissenschaftler haben die molekularen Tricks entschlüsselt, mit denen ein spezielles Bakterium seinen Sauerstoffbedarf abdeckt, um das Treibhausgas Methan zu nutzen.
EMBARGO bis 24 März 2010 20:00 MEZ

Ein niederländisches Wissenschaftlerteam von der Radboud Universität in Nijmegen entdeckte Bakterien, die Methan ohne vorhandene Sauerstoffquelle nutzen. Statt Sauerstoff verwenden diese Nitrit, das durch intensive Düngung in landwirtschaftlich genutzten Flächen im Süßwasser reichlich vorkommt. Methan ist ein sehr reaktionsträges Molekül, von dem Wissenschaftler bislang annehmen, dass es ohne Einsatz von Sauerstoff oder Sulfat kaum abgebaut werden kann. Nun hat ein internationales Team von Wissenschaftlern aus den Niederlanden, Frankreich und Deutschland bewiesen, dass diese Bakterien doch Sauerstoff einsetzen. Diesen Sauerstoff produzieren sie wie die Pflanzen selbst, nur Licht brauchen sie dazu nicht. Der Sauerstoff kommt vom Nitrit. Bislang waren sich die Wissenschaftler einig, dass die Kunst, Sauerstoff zu produzieren den Pflanzen, den Algen und den Cyanobakterien vorbehalten war. Jetzt sind die Forscher einem neuen Mechanismus auf der Spur, der schon existierte, bevor die ersten Pflanzen auf der Erde erschienen. Das internationale Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlicht diese Ergebnisse in der Ausgabe vom 25. März 2010.

Für die Forscher war es schwierig, die Reaktionswege der Sauerstoffproduktion nachzuvollziehen, denn der verantwortliche Mikroorganismus wächst extrem langsam und ist deshalb nur in geringer Zahl in der mikrobiellen Gemeinschaft vorhanden. Die Forscher mussten deshalb die neuesten Methoden der Genanalytik einsetzen. Mit dem metagenomischen Ansatz isolierten sie zunächst Gen-Fragmente aus der Wasserprobe, die sie anschließend sequenzierten. Was bislang weltweit nur in wenigen Fällen wirklich gelang, schafften die französischen Kollegen von Genoscope mit Spezialsoftware. Wie bei einem Puzzle konnten sie das Genom rekonstruieren.

Zur Überraschung der Forscher zeigte die vollständige Genomsequenz, dass die bekannten Gene für die Nitritreduktion fehlten und dass das Bakterium von Sauerstoff abhängt. „Die experimentellen Labordaten standen im Widerspruch zu den Genomdaten“, sagt Marc Strous, der die wissenschaftlichen Arbeiten in Nijmegen koordinierte und inzwischen ans Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen gewechselt ist.

Wie kann es das Bakterium unter diesen Umständen die Energie aus der Oxidation von dem inerten Methan (CH4) mithilfe von Nitrit (NO2-) als Elektronenakzeptor ziehen? Das ist fast so schwierig, wie unter Wasser eine Fackel anzuzünden. Um dieses Paradox zu lösen, kamen die Bremer Max-Planck-Forscher um den neuen Direktor Marcel Kuypers zu Hilfe. Mit Mikrosensoren und Massenspektroskopie rückten sie dem Problem auf den Leib und bestätigten, dass das Paradox real ist. Beide Befunde aus dem Labor und aus den Genomdaten passen zusammen, aber nur, wenn das Bakterium einen besonderen Reaktionsweg zur Sauerstoffproduktion einsetzt. Diesen Sauerstoff nachzuweisen war ein langwieriges Unternehmen: Erst nach einem Jahr gelang der Doktorandin Katharina Ettwig dieser experimentelle Beweis. Sie gab dem Mikroorganismus den Namen Methylomirabilis oxyfera (wunderbarer Methan-Esser, der Sauerstoff produziert), weil dieser zwei Nitritmoleküle nutzt um daraus Stickstoffmonoxid (NO) und Sauerstoff (O2) freizusetzen. Damit kann dann das Methan oxidiert werden.

Jetzt schlagen die Wissenschaftler vor, dass dieser neu entdeckte Reaktionsweg der „missing link“ ist, der vor Milliarden Jahren die Evolution der Photosynthese ermöglichte, mit der Pflanzen Sauerstoff produzieren. Die neuen Ergebnisse sollten darüber hinaus zum Anlass genommen werden, die Rolle von Düngemitteln beim Methan-Kreislauf zu überdenken.

Nitrite-driven anaerobic methane oxidation by oxygenic bacteria
Nature 25 March 2010.
Katharina F. Ettwig, Margaret K. Butler, Denis Le Paslier, Eric Pelletier
Sophie Mangenot, Marcel M.M. Kuypers, Frank Schreiber, Johannes Zedelius, Dirk de Beer, Bas E. Dutilh, Jolein Gloerich, Hans J.C.T. Wessels, Theo van Alen
Francisca Luesken, Ming L. Wu, Katinka T. van de Pas-Schoonen, Huub J.M. Op den Camp, Eva M. Janssen-Megens, Kees-Jan Francoijs, Henk Stunnenberg, Jean Weissenbach, Mike S.M. Jetten & Marc Strous.
doi: 10.1038/nature08883

Dieses Projekt wurde für Marc Strous von der Netherland Organisation for Scientific Research (NWO) unterstützt.

Rückfragen an das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Celsiusstr. 1, D-28359 Bremen, Deutschland
Prof. Dr. Marc Strous,
Tel: +49 421 2028 822
E-Mail: mstrous@mpi-bremen.de
Oder an den Pressesprecher
Dr. Manfred Schloesser
Tel:+49 421 2028 – 704,
Fax:+49 421 2028 – 790
E-Mail: mschloes@mpi-bremen.de

Radboud University Nijmegen, Die Niederlande
Prof. Dr. ir. Mike Jetten,
Tel: +31 24 365 2941
E-Mail m.jetten@science.ru.nl
Katharina Ettwig
Tel: +31 24 365 2557
E-Mail K.Ettwig@science.ru.nl

Weitere Informationen:
http://www.mpi-bremen.de Homepage des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie

Die neuen Berichte aus der Stahlanwendungsforschung (BAF) der FOSTA sind erschienen!

Dipl.-Ing. Gregor Nüsse MSc, Pressestelle
FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.

25.03.2010 14:39

Hierbei handelt es sich um einen Informationsdienst aus der Anwendungsforschung der Stahlindustrie in Deutschland. In der Publikationsreihe „Berichte aus der Anwendungsforschung“ informiert die FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. über neue Forschungsergebnisse in der Stahlanwendungsforschung. Dieser Informationsdienst richtet sich an technische Fachleute in der Stahl herstellenden und verarbeitenden Industrie sowie in der Forschung.
Die aktuellen Themen sind:

Neue Forschungsberichte der FOSTA:
P 782 Wirtschaftliches Profilieren
P 774 Adiabatisches Trennen
P 746 Laserstrahlschweißen
P 734 Rückfederung von Blechbauteilen
P 710 Kontrollierte Wärmeführung beim MAG-Schweißen
P 709 Presshärten von Tailor Welded Blanks
P 694 Polierbarkeit von Werkzeugstählen
P 689 Drehen und Tiefbohren schwefelarmer Stähle
P 658 Mehrzelliger Blechstrukturen
P 401 Stanznieten nichtrostender hochlegierter Stähle

Neue Mitglieder in der FOSTA:

– Stahlwerk Thüringen GmbH, Unterwellenborn
– LBF Fraunhofer Institut für Lebensdauer und Systemzuverlässigkeit, Darmstadt
– Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
– Lehrstuhl für Fertigungstechnologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
– Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Freiburg
– Laboratoire de la constrcution métallique, Lausanne

Wir über uns

Veranstaltungen der FOSTA

Bucyrus International Inc. kauft Terex-Mining Sparte

Der Weltweit führende Amerikanische Hersteller von Bergbau-Maschinen und Großbaggern Bucyrus International Inc. kauft von der Terex Corporation die komplette Mining Sparte. Die Terex Produktpalette Mining umfasst die Terex-O&K  Großbagger, Tagebau-Sprengloch Bohrlafetten, Starrahmen Groß-Muldenkipper, Tagebau-Abbaugeräte und Bohrköpfe.- Tieflochbohrwerkzeuge.

Der Kaufpreis beträgt laut Pressemitteilung von beiden Herstellern 1,3 Billionen US Dollar, in bar und Aktienanteilen.

Die Mining Branche ist eine Hartumkämpfte Branche die überdurchschnittlich viel Kompetenz und know how erfordert.

Mit der Übernahme durch Bucyrus gewinnt der Terex-Mining Kunde und der

evtl. Käufer solcher Maschinentechnik einen kompetenten und erfahrenden

Partner mit Weltweit Excelenten Referenzen.

Bucyrus hat damit ca. 10.000 Mitarbeiter in nahezu 100 Standorten Weltweit im Einsatz.

Es gibt in Afrika, USA, Brasilien, Canada,Chile, Australien, Neuseeland kaum eine große Tagebau Mine in dem nicht Bucyrus Bagger den Abbau der Rohstoffe übernehmen.

Bucyrus fertigt 2 Produktlinien von Großbaggern.

  1. Die „ Drag Lines“ sind Schleppschaufelbagger mit einem Fassungsvermögen der Schaufel bis 116 Kubikmetern.
  2. Die „Shovels“ das sind Hochlöffelbagger mit von Bucyrus Patentierten

Klappenlöffeln bis 61 Kubikmetern.

Alle diese Geräte sind „Seilmaschinen“ deswegen passt die Produktlinie Terex-O&K als der Welt größte Hydraulikbagger sehr gut in ihr Programm.

Auch die großen Terex-Mining-Hinterkipper sind eine willkommene Ergänzung ihrer Produktlinie

Februar 2010

Gerd Köroska

Altreifen: Neues Modell zur Verwendung von Reifendraht


Eine neue reifendrahtpresse hat die Firma Ruf, ein Spezialist für Brikettieranlagen, entwickelt.

Seit Januar 2009 befindet sich nach monatelangen Tests die erste maschine im Einsatz, erklärt das Unternehmen aus Zaisertshofen im Allgäu. Mit dem Modell Ruf 75/2500/150x120V lasse sich loser Reifendraht besser verwenden.

Die Vorgänge im Innenleben der Presse schildert die Firma Ruf wie folgt:

Das Drahtgeflecht landet im Einfülltrichter und wird mit einer Schnecke in den Pressraum transportiert. Ein 75 kW starkes, leistungsgeregeltes Hydraulikaggregat erzeuge einen pressdruck von 2,5 Tonnen pro Quadratzentimeter. Die Briketts seien 150 mal 120 Millimeter groß bei einer einstellbaren Länge von 40 bis 130 Millimeter.

Nach dem Brikettieren ist das Beschicken verschiedener Schmelzöfen möglich.

Dies sei bei losem Draht nicht gegeben, argumentiert Ruf. Entsprechend ließen sich für Briketts höhere Preise erzielen. Die Presse komprimiere zudem den reifendraht in einem Verhältnis von bis zu 1:8. Damit werde weniger Platz im Container benötigt, erklärt Ruf.

Quelle: Recycling Magazin 07.2009.  www.brikettieren.de

Starke Bauma 2010 könnte Stimmungswende unterstützen


Wunder dürfe man 2010 nicht erwarten, aber wir „hoffen, dass es eine starke Bauma im April dieses Jahres die für die Bau.-und Baustoffmaschinenindustrie so wichtige Stimmungswende

Unterstützen wird“, erklärte Dr.Christof Kemmann, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Bau.-und Baustoffmaschinen vor über 200 Internationalen Fachjournalisten auf dem Bauma Mediendialog in München.

Bauma 2010 sendet positives Signal – viele Innovationen

Die bauma ,29.Internationale Fachmesse für Bau.-und Baustoffmaschinen, bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Geräte, ist ausgebucht und sendet damit allen Entwicklungen zum Trotz ein positives Signal. Die messe wird zum wichtigsten Gradmesser für die Lage der Branche. Diese ist im Vorfeld heute gravierend anders als bei den Vorveranstaltungen 2004 und 2007.

Umsatzrekorde, volle Auftragsbücher und boomende Märkte gehören der Vergangenheit an.

Stattdessen kämpfen viele Aussteller mit einem drastischen Nachfrage- und Umsatzrückgang.

Maßnahmen zur raschen Kostensenkung seien deshalb unerlässlich und wurden von den deutschen Maschinenbauern auch ergriffen. Kemmann betonte aber, dass die überwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen weiterhin das Ziel verfolgen, ihre Stammbelegschaft zu erhalten.. Zugleich müssten sie sich auf die Zeit nach der Krise ausrichten. Davon werde auch die bauma nicht unberührt bleiben. Mit Interesse wird erwartet, welche Antwort  jeder einzelne Hersteller für sich gefunden habe. Kemmann geht davon aus, dass die bauma auch 2010 ihrem Ruf als Innovationsmesse wieder mehr als gerecht wird. Über 200 Bewerbungen für den bauma Innovationspreis gäben bereits einen Vorgeschmack darauf.

Bau – Baustoffmaschinen: Sinkende Umsätze und Auslastungen 2010

Bei den Auftragseingängen blicken die deutschen Unternehmen der bau – und Baustoffmaschinenindustrie zaghaft optimistisch on das noch junge Jahr.

Die Talsohle scheint im verlauf des Jahres 2009 erreicht worden zu sein. Im vergangenen Jahr

sind die Auftragseingänge und der Umsatz branchenweit im Durchschnitt um rund 50 Prozent gesunken. Die Branche bewegt sich damit heute volumenmäßig auf dem Niveau von 2005.

Die Auftragsrückgänge werden sich insbesondere  bei Baustoffmaschinen- und Anlagen 2010 noch deutlich zeitverzögert auswirken, bedingt durch die längeren Lieferzeiten.

Viele Hersteller werden mit sinkenden Umsätzen und Auslastungen zu kämpfen haben.

Bergbaumaschinen 2009 noch mit Rekordumsatz

Die Bergbaumaschinenindustrie konnte das Jahr 2009 noch mit einem Rekordumsatz abschließen. Auch hier sind die Auftragseingänge rapide gesunken. Die Branche hofft trotzdem, ihre Umsätze 2010 halten zu können. Die Anzeichen mehren sich, dass zumindest ein Teil der wegen der Wirtschaftskrise stornierten Aufträge im kommenden Jahr ausgeführt werden können. Trotzdem gäbe es aber auch hier keinen Grund zur Euphorie.

Konjunkturbarometer: Stimmung hellt sich auf.

Der aktuelle Geschäftsklimaindex und das Business Barometer des europäischen Dachverbandes CECE geben Anlass zur Hoffnung. Die Mehrheit der Unternehmen geht davon aus , dass ihre Geschäftstätigkeit wieder anziehen wird.

Dafür spricht, dass sich die Auftragslage der Unternehmen zum Ende des letzten Jahres wieder verbessert habe. Eine gewisse Belebung spüre man auch wieder im Anlagengeschäft: Projekte die auf Eis lagen, würden langsam wieder angeschoben, die Anfragen nähmen zu.

Die große herausforderung sei aber, dass sich neue Projekte im maschinenbau nicht gleich in Arbeit auswirkten.

Hohe Wachstumsraten gehören der Vergangenheit an

Kemmann unterstrich, dass Wachstumsraten wie sie die Branche zwischen 2003 und 2008 hatte, bis auf Weiteres nicht zu erwarten seien. Dafür gäbe es viele Gründe:

  • das Wachstum war in der Boomphase höher als der tatsächliche Bedarf
  • die prognosen für die europäische bauwirtschaft sind verhalten. Mit einem nachhaltigen Wachstum wird dort erst ab 2011 gerechnet.
  • Weltweit gesehen gibt es nach wie vor hohe Bestände an „jungen“ Gebrauchtmaschinen und die Maschinenflotten, die im Einsatz sind, sind relativ neu.

Langfristaussichten weltweit positiv

2010 würden die Weichen gestellt für die Zeit nach der Krise. Die Langfristaussichten für die Bauwirtschaft, die Baustoffindustrie, den Bergbau und den Maschinenbau seien weltweit gesehen positiv. Grund dafür sind laut Kemmann vor allem die rasant wachsenden Märkte Asiens aber auch die anderen Regionen, insbesondere Brasilien.

Indien ist Partnerland der bauma 2010

Gerade aus diesen Wachstumsregieonen kämen mehr und mehr Aussteller auf die bauma. Die messe ist 2010 deshalb internationaler denn je. Partnerland der bauma ist Indien. Indien hat die Wirtschaftskrise zügig und relativ unbeschadet überstanden. Die Indische bauwirtschaft und die Bergbauindustrie erwarten bis 2015 ein durchschnittliches Eachstum von 11 bzw. 12 Prozent pro Jahr. Damit liegen beide Sektoren über dem BIP – Wachstum. In den nächsten drei Jahren wird der Bedarf an Maschinen und Ausrüstungen um 20 Prozent steigen.

4.000 Indische Besucher auf der bauma erwartet

Das Thema Indien wird sich wie ein roter Faden durch die bauma ziehen. VDMA und Messe München haben über 100 Führungspersönlichkeiten der großen Indischen Bau- und Bergbauunternehmen persönlich nach München eingeladen. Die Ehrengäste werden mit internationalen Ausstellern zusammengebracht.

Aussteller und Besucher lud er ein, die messe begleitende veranstaltungen zum Thema Indien zu besuchen, wie zum Beispiel das Infrastruktur- und bauseminar oder das „Länderspecial India“ im bauma Forum in der halle C2. Ziel sei es, den Dialog zwischen Anwendern und Anbietern zu fördern und so neue geschäftsbeziehungen anzubahnen, sagte Kemmann. Im bauma Forum bietet der VDMA vom zweiten bis zum vierten Messetag weitere „Länderspecials“ zu Russland, Asien und Lateinamerika an.

Autoren: anja.schnieder@vdma.org,

Quelle.   VDMA 2010